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SpowiMed-News Salzkammerguttrophy: Österreichs größtes MTB-Rennen

Salzkammerguttrophy: Österreichs größtes MTB-Rennen

Von Herwig Reupichler am in

Bernhard Zottl, betreut von unseren SpowiMed-Experten, berichtet von seiner persönlichen Bestzeit in Bad Goisern.

Mein Ziel bei der diesjährigen „Salzkammergut- Trophy“ war es, eine bessere Zeit als im, für meine Hobbyfahrerverhältnisse „starkem“ Jahr zuvor, zu erreichen. Herwig Reupichler, mein Trainer von SpowiMed seit Anfang 2014, entschied sich spontan zu einem Start, ebenfalls auf der 53.5km Strecke wie ich und wollte auch noch gemeinsam mit mir „zur Gaudi“ fahren. Diese Info, löste kurzfristig eine kleine Nervosität in mir aus. Mein Vorteil, die Trainingseinheiten von Herwig sind sehr gut und hart und sollten mich gestählt haben. Zum Nachteil war vielleicht mein gebrochener Fuß (April) und dadurch ein fünfwöchiger Trainingsrückstand. Sei wie es sei, ich war gut in Form und motiviert. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Physio Andi Daxberger (Spowimed). Durch seine Physiotherapie- Einheiten, gleich nach der Gipsabnahme, konnte ich sofort ins Training wiedereinsteigen.

Zur Gaude könnten wir doch gemeinsam fahren?

Am Renntag regnete es seit in der Früh wie aus Kübeln. Am Start mit dem Regenschirm  warteten wir gemeinsam mit weiteren 1400 Startern  auf den Startschuss. Und los ging es, waschl-naß und kalt von Anfang an. Das änderte sich bei der ersten Steigung. 30 Minuten nach dem Start war Herwig nicht mehr zu sehen. Mein Puls schoss rauf in den WSA- Bereich. Endlich fand ich mein Tempo und war auf gutem Kurs, mit der Hoffnung Herwig doch noch zu erreichen. Ausgeschwemmte Singletrails, kaum bis unfahrbare Wurzel-Abschnitte, tiefe Lehm- und Schlammabschnitte zeichneten die technisch hoch anspruchsvolle Stecke aus. Im zweiten Anstieg fühlte ich mich schwächer, obwohl ich den einen oder anderen Mitstreiter überholte. Nach über 1400hm ging es mit der Dreckschicht bergab. Den sehr gefährlichen Abschnitt mit Dreck in den Augen raste ich den Berg auf den rutschigen Steinen runter und machte Zeit gut, wie es sich später herausstellte. Leider ohne Windschatten auf den letzten halbwegs flachen Kilometern, gab ich noch alles.

Die Zuschauer jubelten in der Zieleinfahrt jedem zu. Bevor der Körper abkühlte, ließ sich nach fast drei Stunden Regenfahrt, die Sonne blicken. Das war super warm, aber die Dreckschicht trocknete ein.

Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:52 Stunden landete ich unter die die Top-100 der Profi- und Hobby- Fahrer, womit ich wirklich sehr zufrieden bin! Mein Coach Herwig, der kurz vor mir ins Ziel bretterte, wartete schon auf mich und wir hatten gemeinsam noch jede Menge Gaudi beim After-Race-Bier!

Bericht: Bernhard Zottl



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